US-Band aus Agoura Hills, Kalifornien. Nu-Metal-Pioniere, die Rap, Elektronik und Metal verschweißten. Über 100 Millionen verkaufte Alben weltweit. 2024 Rückkehr mit Emily Armstrong als neuer Sängerin.
Linkin Park wurden 1996 in Agoura Hills, Kalifornien, gegründet. Was als Xero begann, wurde zu einer der größten Rockbands des 21. Jahrhunderts. Hybrid Theory (2000) traf die Szene wie ein Schlag — Rap-Metal-Riffs, elektronische Flächen, ein Sänger der schreien und singen konnte, und ein DJ der Samples in Waffen verwandelte. Das Album verkaufte sich über 30 Millionen Mal.
Der Sound war neu. Mike Shinodas Rap-Parts gegen Chester Benningtons Gesang, Brad Delsons Gitarrenwände, Joe Hahns Turntables — das war keine Nu-Metal-Resteverwertung. Das war eine Band die Hip-Hop, Elektronik und Metal so verschweißte dass es sich nicht nach Mashup anfühlte sondern nach einer eigenen Sprache. Meteora (2003) bewies dass es kein Zufallstreffer war. Numb, Faint, Breaking the Habit — Tracks die in jeder Festival-Crowd bis heute mündlich mitgenommen werden.
Minutes to Midnight (2007) war politischer, ruhiger, erwachsener. A Thousand Suns (2010) war ein Konzeptalbum über Atomkrieg und menschliche Zerstörung. The Hunting Party (2014) ging zurück zum Gitarrenrock. One More Light (2017) war das letzte Album mit Chester Bennington. Sein Tod im Juli 2017 traf die gesamte Rockszene.
2024 kam die Rückkehr. Mit Emily Armstrong (Dead Sara) als neuer Sängerin und Colin Brittain am Schlagzeug veröffentlichten sie From Zero. Der Sound war frisch, aber die DNA war dieselbe: Riffs die reinhauen, elektronische Schichten die den Druck aufbauen, und eine Stimme die sowohl zerbrechlich als auch zerstörerisch klingt. The Emptiness Machine wurde zum sofortigen Festival-Hymnus.
2026 steht die Band wieder auf den großen Bühnen. Rock am Ring, Rock im Park, Hurricane, Southside, Nova Rock, Deichbrand — die Europa-Sommertour ist durch.